herr hol­gers­son

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Kum­mer aller Art

Alle wir­ken inner­lich blitz­blank, nur in unse­rem Inne­ren sieht es aus wie bei Hem­pels unterm Sofa’, denkt sich Kiosk­be­sit­zer Armin, als er ver­geb­lich ver­sucht, erfolg­reich zu medi­tie­ren. Und auch im Inne­ren der ande­ren Figu­ren die­ser lite­ra­ri­schen Kolum­nen herrscht Unord­nung: Frau Wie­se kann nicht mehr schla­fen, Herr Pohl ist nach­hal­tig ver­zagt, Lisa hat ihren ers­ten Lie­bes­kum­mer, Vadims Hän­de zit­tern, Frau Schwer­ter muss ganz drin­gend ent­span­nen, ein trau­ri­ger Pati­ent hat sei­ne Her­de ver­lo­ren, und Psy­cho­ana­ly­ti­ker Ulrich legt sich mit der Ver­gäng­lich­keit an.

Kum­mer aller Art plagt die Men­schen, die sich, mal bes­ser, mal schlech­ter, durch den All­tag manö­vrie­ren. Aber der Kum­mer ver­eint sie auch, etwa, wenn auf Spa­zier­gän­gen Pro­ble­me zwar nicht gelöst wer­den, aber zumin­dest mal an die Luft und ans Licht kom­men. Klug, humor­voll und mit gro­ßem Sinn für Fein­hei­ten und Absur­di­tä­ten por­trä­tiert Maria­na Leky Lebens­la­gen von Men­schen, denen es nicht an Zutrau­lich­keit man­gelt, wohl aber am Mut zur Erkennt­nis, dass man dem Leben nicht dau­er­haft aus­wei­chen kann. Die in >Kum­mer aller Art< ver­sam­mel­ten Tex­te erschie­nen erst­mals als Kolum­nen in PSY­CHO­LO­GIE HEU­TE. Die Ver­fil­mung von Maria­na Lekys Roman ‚Was man von hier aus sehen kann’ wird ab 12. Janu­ar 2023 in den deut­schen Kinos zu sehen sein.

Über die Autorin

MARIA­NA LEKY stu­dier­te nach einer Buch­han­dels­leh­re Kul­tur­jour­na­lis­mus an der Uni­ver­si­tät Hil­des­heim. Sie lebt in Ber­lin und Köln. Bei DuMont erschie­nen der Erzähl­band >Lie­bes­per­len< (2001), die Roma­ne >Ers­te Hil­fe< (2004), >Die Herrenausstatte¬rin< (2010) sowie >Bis der Arzt kommt.< (2013). 2017 ver­öf­fent­lich­te sie den SPIE­GEL-Best­sel­ler­ro­man >Was man von hier aus sehen kann<, der in über zwan­zig Spra­chen über­setzt und für das Kino ver­filmt wird.